Eine Tapete verändert einen Raum stärker als fast alles andere, was man an einer Wand machen kann — und sie verzeiht weniger. Bahnen, die nicht sauber stoßen, oder Muster, die an der Ecke nicht aufgehen, fallen jedem sofort auf.
Tapezieren
Wir arbeiten mit allem, was gängig ist: Vliestapeten, Raufaser, Mustertapeten, Textil- und Metalloptiken, großformatige Motive.
Bei gemusterten Tapeten kommt es auf den Ansatz an. Wo beginnt die erste Bahn, damit das Muster an der sichtbarsten Kante aufgeht statt in der dunklen Ecke hinter dem Schrank? Wie viel Rapport geht beim Zuschnitt verloren, und wie viele Rollen braucht es deshalb wirklich? Das rechnen wir vorher, nicht während der Arbeit.
Auch der Untergrund muss stimmen: Vliestapete auf einem saugenden Untergrund löst sich an den Kanten, ein zu dunkler Altanstrich schimmert durch helle Tapete.
Verputzarbeiten
Kleinere Verputzarbeiten erledigen wir selbst. Putzschäden in Wandflächen bringen wir fachgerecht in Ordnung, damit die Grundlage für alles Weitere stimmt — sei es Anstrich oder Tapete.
Dazu gehört auch das Schließen von Schlitzen nach Elektroarbeiten, das Ausbessern nach entfernten Einbauten und das Angleichen von Übergängen zwischen alten und neuen Flächen.
Stuckleisten und Deckenübergänge
Deckenleisten schaffen einen ruhigen Übergang zwischen Wand und Decke. Sie kaschieren nebenbei unsaubere Anschlüsse, feine Risse und kleinere Kabel — was gerade im Altbau ein Argument ist.
Viele Profile sind so gearbeitet, dass sich indirekte Beleuchtung darin unterbringen lässt. Abends verändert das einen Raum stärker als jede zusätzliche Lampe, und tagsüber sieht man nichts davon.
Ablauf
Wir sehen uns die Räume an, prüfen den Untergrund und besprechen Material und Muster. Danach bekommen Sie ein Angebot, in dem Materialmenge und Arbeitszeit getrennt ausgewiesen sind.
Wenn Sie die Tapete selbst aussuchen wollen, sagen wir Ihnen vorher, worauf zu achten ist — Rapport, Bahnenbreite und Verarbeitungsart machen im Aufwand einen deutlichen Unterschied.